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Diese historisch wertvollen Gebäude aus dem vorletzten Jahrhundert bieten eine einmalige Gelegenheit für Liebhaber klassischer Bausubstanz. In solider Massivbauweise errichtet, überzeugen sie mit traditionellen Baumaterialien und architektonischen Details, die den zeitlosen Charme vergangener Epochen bewahren.
Die unterkellerten Gebäude stehen auf einem klassischen Streifenfundament und verfügen über tragende Ziegelwände sowie eine massive Zwischendecke. Ein charakteristisches Satteldach ist mit traditionellen Biberschwanzziegeln gedeckt und fügt sich harmonisch in das historische Gesamtbild ein.
Originale Holzdoppelkastenfenster sowie massive Türen aus Holz und Holzwerkstoffen unterstreichen die Authentizität der Häuser. Der Gesamtzustand ist sanierungsbedürftig und bietet gleichzeitig viel Potenzial zur individuellen Gestaltung und Aufwertung.
Ein besonderes Highlight dieses Objekts ist das großzügige, grüne Grundstück, das nicht nur viel Platz zur Erholung und Entfaltung bietet, sondern auch einen seltenen Rückzugsort mitten in der Stadt schafft. Die üppige Gartenfläche eröffnet vielfältige Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten – ob als naturnahes Refugium, urbaner Gemüsegarten oder Familienoase.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit einen Durchgang zum Görlitzer Park "Sonnenhof" zu erreichten.
Objektnummer
DP-800
Objektart
Mehrfamilienhaus
Ort
Görlitz
Baujahr
1868
Distanz zur Autobahn
8 km
Zimmer
60
Grundstücksfläche
ca. 2.820 m²
Wohnfläche
ca. 1.150 m²
Kaufpreis
237.000 €
Außenprovision
3,57 % Käuferprovision inkl. gesetzl. MwSt.
Ein Energieausweis ist für diese Immobilie nicht erforderlich.
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++ Gebäude mit insgesamt 24 Einheiten
++ Wohnfläche gesamt: 1150 m²
++ Grundstück gesamt: 2820 m²
++ Unterkellert
1. Fördermöglichkeiten seitens der Stadt: Das Objekt liegt in einem Stadtsanierungsgebiet. Es besteht die Möglichkeit Sanierungsmittel für die äußere Hülle (Dach, Fassaden, Fenster etc.) zu beantragen. Ansprechpartner sind hier die Mitarbeiter der Stadtsanierung:
1.1. Evtl. Landesmittel für denkmalpflegerischen Mehraufwand (Restaurierung oder Rekonstruktion denkmalrelevanter Bauteile): Ansprechpartner Herr Tobias Panke (SGL Denkmalschutz), Telefon: +49 3581 67-2624, E-Mail: t.panke@goerlitz.de
1.2. Steuerliche Abschreibung am Denkmal (Steuerermäßigung für Eigentümer denkmalgeschützter Immobilien): Ansprechpartnerin Frau Cordula Matthäus, Telefon: +49 3581 67-2298, E-Mail: c.matthaeus@goerlitz.de
2. Durchbruch zum Park? Erfragen bei Frau Poost (Hochbauamt), Telefon: +49 3581 67-2136, E-Mail: k.poost@goerlitz.de
5. Aufzug: Varianten Anbau oder Einbau sind zu prüfen – keine pauschale Ablehnung oder Zustimmung möglich (evtl. Bauvoranfrage?) – i.d.R. eines von beiden Varianten möglich
6. Auflagen: wir können Ihnen nur die denkmalschutzrechtlichen Auflagen mit auf den Weg geben; Brandschutzauflagen, baurechtliche Vorgaben, städtebauliche Belange sind bitte an anderer Stelle zu erfragen.
Geplante Maßnahmen werden im Genehmigungsverfahren auf Ihre Zulässigkeit geprüft (erhebliche Beeinträchtigung?). Ggf. kann bei oder nach einem Ortstermin zu einigen Punkten bereits Stellung genommen werden.
Einige Grundsätze:
• Materialgerechtigkeit: keine Kunststoffe verbauen - Fenster, Türen aus Holz, mineralische Putze, Farben und Dämmmaterialien
• keine Außendämmung der Straßenfassade (Stuckfassaden), evtl. Innendämmung oder Außendämmung an Hoffassade
• Anbau Balkone: hofseitig; Balkonanlagen dürfen nicht traufschneidend sein (auch nicht optisch) – Errichtung bis ins Dachgeschoss unzulässig
• Keine Dacheinschnitte/keine offenen Dachbalkone – Freisitze nur in Form einer Gaube möglich (mit offener Front)
• Solarmodule nur auf Flachdachflächen
• Mind. 1 Schornstein ist sichtbar über Dach zu erhalten (neu aufzubauen) - in Sichtklinker
• Dachgeschoss-Ausbau zu Wohnen ist zu prüfen – wird bei Kaltdach im Bestand nicht favorisiert
• Dachstuhl erhalten und reparieren; Dachdeckung kleinteilig – nach Bestand
• Fassadengestaltung (Stuck, Gliederung) erhalten bzw. rekonstruieren
• Farbigkeit der Fassaden nach objektbezogener Farbtonkarte (Farbleitplan der Stadt) oder Gestaltungskonzept anhand der Befunde der restauratorischen Untersuchungen
• Abbruch Öfen, wenn nach 1930 oder nicht mehr vollständig – Prüfen
• Erhalten: Haustüren, Wohnungseingangstüren, Treppengeländer, Kammertüren, Zimmertüren, evtl. Stuckdecken, historische Beläge (Fliesen, Terrazzo, Dielen, Parkett) in Räumen und auf den Treppenpodesten
• Fenster und Türen sind zu erhalten und aufzuarbeiten; Erneuerung nur, wenn nachweislich nicht haltbar (Holzgutachten); Erneuerung in Holz, analog Bestand (Teilung, Gestaltung, Funktion)
• Haus Nr. 18: historische Ausmalung im Treppenhaus erhalten und restaurieren
• Finanzielle Mittel und Zeitaufwand für restauratorische Untersuchungen einplanen:
Straßenfassade (Haus Nr. 18), Fenster-/Türenaußenseiten, Treppenhaus (Decken, Wände, Untersichten, Türen, Geländer) u.a.
Wir beraten Sie gerne zu Ihren individuellen Wünschen und Anforderungen an Ihr neues Zuhause. Sprechen Sie uns gerne unverbindlich zu einem ersten Kennenlern-Gespräch an.